Kalkulierbarer Druck im Netz mit PCounter

A. Kaltenbacher


Bisher konnte man in den PC-Pools des Universitätsrechenzentrums die Dokumente nur an eigens für das Drucken eingerichteten Arbeitsplätzen ausdrucken. Die Abrechnung der Seiten erfolgte dabei über integrierte CopyCheck-Systeme, die für jede Seite den von der Universität festgelegten Betrag von der CopyCard des Nutzers abbuchten. Dank der Software PCounter und der Verwaltung von Benutzerkonten in den Novell Directory Services (NDS) wird die Ära der "Einzelplatz-Druckerei" noch im März 1999 zu Ende gehen.

Früher - als alles besser war - konnten die Nutzer in den Mikrorechnerräumen Dokumente über das Netz an Netzdruckern in den Pools ausdrucken. Leider wurde diese Möglichkeit zu exzessiv genutzt, so dass das Universitätsrechenzentrum dazu gezwungen war, die Seiten abzurechnen. Dies geschieht über die CopyCheck-Karten; der große Nachteil dabei ist offensichtlich, dass zwar ein Netz vorhanden ist, aber zum Drucken einer der wenigen Druckerarbeitsplätze aufgesucht werden muss.

Es war immer unser Bestreben, wieder eine Seitenabrechnung über das Netz einzuführen. Dazu gibt es jetzt das Produkt PCounter (Version 4.25), mit dem sich äußerst zuverlässig die Seiten über das Netz abrechnen lassen. Dabei ist es ganz egal, ob es sich um eine einfache Textdatei, ein WordPerfect- oder Word-Dokument oder um einen Druckauftrag aus einer anderen Software handelt. Der große Vorteil liegt auf der Hand, von jedem PC aus dem Pool kann am Netzdrucker ausgedruckt werden, die Abrechnung erfolgt unter der jeweiligen Kennung des Benutzers. Gleichzeitig vermerkt PCounter in einer LOG-Datei, welcher Nutzer wieviele Seiten gedruckt hat.

PCounter hat noch weitere Vorzüge:

Wie bereits im letzten Punkt erwähnt, ist das Drucken über das Netz nicht kostenfrei, nur das Hantieren mit der CopyCheck-Karte entfällt. Unter jeder Benutzerkennung ist vermerkt, welches Guthaben vorhanden ist. Von diesem Guthaben wird dann der Betrag, der für ein Dokument errechnet worden ist, abgerechnet. Eine Seite wird auf den Laserdruckern 10 Pf. (0,10 DM) kosten. Jedem Benutzer wird als "Startguthaben" ein Konto in der Höhe von 2,00 DM (also 20 Seiten) eingerichtet, wenn er zum ersten Mal im Universitätsrechenzentrum eine Kennung beantragt. Mit diesem Startguthaben sind dann alle Widrigkeiten3 abgegolten. Das Geld wird zu den festgelegten Öffnungszeiten in den beiden Sekretariaten eingezahlt, außerhalb der Öffnungszeiten kann und wird kein Geld angenommen und somit das Benutzerkonto nicht geändert!

Für die Benutzer, die ihr eigenes Notebook mitbringen, werden wir im Laufe des Jahres in den Pools Möglichkeiten des Netzzugangs zur Verfügung stellen.

Druckkostenabrechnung in den Mikrorechnerräumen des Universitätsrechenzentrums

Für die Druckkostenabrechnung wird auf Beschluss der DV-Kommission Folgendes festgelegt:

  1. Das URZ betreibt ein Netz und Mikrorechnerräume mit Netzdruckern. Die Abrechnung der von einem Benutzer ausgedruckten Seiten erfolgt über das Netz und die Kennung des Benutzers.

  2. Kosten:

    Die Kosten einer Seite betragen z.Zt. 10 Pf. (0,10 DM). Eine Änderung des Kontos eines Benutzers ist nur zu den Öffnungszeiten der Sekretariate möglich. Einzahlungen sind nur dort und ausschließlich in Vielfachen von 10-DM-Beträgen möglich.

    Es ist nicht möglich, sich Guthaben auszahlen oder einen Betrag von einem Konto auf ein anderes umbuchen zu lassen.

  3. Drucken:

    Der Ausdruck eines Dokuments erfolgt erst bei einem positiven Kontostand und einem Guthaben, das die errechneten Kosten für das Dokument übersteigt.

  4. Es ist nicht erlaubt, die Hardwarekonfiguration der Drucker zu ändern.

Ansprechpartner im URZ:Zimmer: Telefon: PMail:
Aufsichtskräfte in den Pools
Peter Zimmermann Ei: eO-106 -1351 peter.zimmermann
Alexander Kaltenbacher In: AS-203 -1885 alexander.kaltenbacher


Fußnoten:

1 Keine Angst, wir haben PCounter so eingestellt, dass diese Bannerpage nicht in die Abrechnung mit einbezogen wird.

2 also Drucker ausschalten, Druckauftrag löschen, Drucker wieder einschalten.

3 Ich meine damit fehlender Toner, falsch ausgewählter Druckertreiber (auch wenn das einzig ein Userproblem ist) usw.