| Kommentar zum Toponym: |
Kommentar (Talbert):
-> Stretch to Catispi
The linework for this stretch is not marked.
The first four names and distances figures on this route are largely duplicated on the route to the left down from Ravgonia; see note under that name.
Miller, Itineraria, Sp. 654. :
Artaxata, it. (Ra), τὰ Ἀρτάξατα (St, Pt, Steph, Juven, Pl), Artaxata — Artaxatae (Tac), Ἀρταξιάσατα(St), bei den Armeniern Artaschad; die stark befestigte Hauptstadt von Großarmenien, von König Artaxias, dem Gründer des armenischen Reiches, während Hannibals Aufenthalt auf dessen Rat erbaut, am nördlichen Ufer des Araxes, welcher hier einen großen Bogen macht und eine Art Halbinsel bildet; feste Lage; von den Römern erobert und verbrannt, von Tiridates wieder aufgebaut und dem Nero zu Ehren Neronia genannt; existierte noch im 4. Jahrhundert (Am 25, 7); wann und wie es unterging, ist nicht bekannt; j. Ardaschar oder Artaschat. Ruinen, Palast mit schwarzen Marmorsäulen und Theater.
Miller, Itineraria, Sp. 781:
Artaxata, s. o. ; j. Artaschahr.
39 (die Strecke führt hier übers Gebirge, jenseits dessen erst der Verbindungsstrich beginnt).
DNP:
Artaxata
Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet:
Handel | Hellenistische Staatenwelt | Limes | Roma | Syrien
Gründung der Artaxias auf Veranlassung Hannibals (188 v.Chr.), Hauptstadt Armeniens (h. Artashat, südöstl. von Jerewan), am linken Ufer des Araxes (h. Aras), von Strab. 11,14,5-6 auch Ἀρταξιάσατα genannt, sonst bezeugt von App. Mithr. 104 (Ἀρτάξατα ἡ βασίλειος), Plut. Luc. 31,3 (τὸ Τιγράνου βασίλειον), Cass. Dio 36,51; 1,49,39,3 und Ptol. 5,12,5; 8,19,10; Tac. ann. 2,56 u.ö.
Brentjes, Burchard (Berlin)
Treidler, Hans (Berlin)
Kommentar (RE):
Artaxata, auch Artaxiasata genannt, Strab. XI 528 (vgl. über den Namen Lagarde Armenische Studien [Abh. Gött. Ges. d. Wiss. XXII 1877] 280), das Artaschat der armenischen Historiker (St. Martin Mém. hist. et géogr. s. l’Arménie I 117ff.), von Artaxias Nr. 1 (s. d.) gegründete Hauptstadt Grossarmeniens (Ἀρταξερξοκτίστη bei Agathangelos 128 ed. Lagarde 65, 18), im Gau Ararat (Agathang. 54), am Araxes (Strab. VI 528. Plut. Luc. 31, fälschlich an den Euphrat versetzt bei Ptol. V 13, 12). Ihre Erbauung hatte Hannibal vorgeschlagen und geleitet. Ihre Ruinen liegen unweit von Eriwan zwischen Tovin und Aralyk, vgl. Alischan Topogr. Grossarmeniens, Vened. 1855 (armenisch) 72. Auf einer Halbinsel mit befestigtem Isthmus stark gelegen wurde A. 58 n. Chr. durch Corbulo verbrannt, weil es zur Behauptung zu grosse Besatzung erfordert haben würde, Tac. ann. XIII 41. Frühere Eroberungen desselben Tac. ann. VI 33. XII 50. Von Tiridates wieder aufgebaut, wurde es Neronia umgenannt (Dio. LXIII 7), erscheint aber später immer nur unter dem alten Namen, Amm. Marc. XXV 7, 12. Tab. Peut., die drei Strassenzüge davon ausgehen lässt. Vgl. auch Tac. ann. II 56. Plin. n. h. VI 26. Iuven. II 170. Geogr. Rav. II 4. 12. Steph. Byz. [Baumgartner. ]
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