| Kommentar zum Toponym: |
Miller, Itineraria, Sp. 932:
Auitta, Abitan (Ra), Ἀούιττα (Pt); ist verwechselt mit folgendem: die Entfernung beträgt dann im ganzen 15; col. Avittensis Bibba, in der Entfernung ca. 15 mp von Tuburbomaius, civitas Avittensis Bibba (I: CIL VIII 797 - hier gefunden), municipium (I: CIL VIII 799 - hier gefunden). Ein Bischof (episc. Abiddensis) wird a. 411 genannt; j. Hr. bu Ftis. Iss: CIL VIII 796-813. 12271-12273. 12275-12284. 10; [18 soll nach Risca folgen].
Kommentar (RE):
https://elexikon.ch/RE/II,2_2397.png
Avitta, Stadt der Provinz Africa, erwähnt in der Tab. Peut. und bei Ptol. IV 3, 31, vielleicht auch bei Plin. V 30, wo unter den oppida libera der Provinz Africa ein oppidum Avinense (l. Avittense) aufgeführt wird; nach Inschriften Avitta Bibba (CIL VIII 797; Suppl. 12275); die ansehnlichen Ruinen heutzutage Henschir Bu-Ftis; vgl. CIL VIII p. 100. Tissot Géogr. comp. de l’Afrique II 542. Da nach Ptolemaios A. zwischen Thabraka und dem Bagradas lag, nehmen Wilmanns und Tissot a. a. O. eine zweite Stadt dieses Namens an, ohne Not, da jener Abschnitt des Ptolemaios verwirrt ist; auch die andern mit A. zusammen genannten Ortschaften lagen, soweit sie nicht gänzlich unbekannt sind, nicht zwischen Thabraka und dem Bagradas, sondern südlich von diesem Flusse. [Dessau.]
Datierung (Barrington):
Avitta Bibba – Hellenistic/Roman/Late Antique (AAT I, 34.51; Desanges 1980, 308-309)
DNP:
Avita Bibba
(Ἀουΐττα). Stadt in der Africa proconsularis, an der westöstl. Verbindungsstraße Agbia - Pupput gelegen, h. Henchir Bou Ftis. (Plin. nat. 5,30 oppidum Avittense; Ptol. 4,3,31; Tab. Peut. 5,4). Der pun. Einfluß zeigt sich in der sufetalen Verfassung der Stadt (CIL VIII 1, 797). Seit Hadrian (117-138 n.Chr.) war A. municipium (CIL VIII 1, 799; 800; 1177). Inschr.: CIL VIII 1, 796-813; 1177; Suppl. 1, 12265-12284; Suppl. 4, 23875; Inscr. latines de la Tunisie 670-675; AE 1989, 290 Nr. 893.
Huß, Werner
erwähnt bei Plin. 5,4,30:
Es gibt 30 freie Städte, von denen im Inneren zu nennen sind: Acholla, Aggar, Avitta, Abzir, Canopisi, Melizi, Matera, Salaphis, Thusdrus, Thisica, Thuni , Theuda, Tageste, Thiges, Ulusubbura, ein anderes Vaga, Zella und Zama. Von der übrigen Zahl können nicht nur Gemeinden, sondern meist auch Völkerschaften mit Recht genannt werden, wie die Nattabuten, Kapsitaner, Musulamer, Sabarbaren, Massyler, Nikiven , Vamakuren, Kinither, Musuner, Marchuber und ganz Gätulien bis zum Fluß Nigris, der Afrika von Aithiopien trennt.
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