deutsch englisch spanisch französisch italienisch
Ausschnitt aus der Tabula Peutingeriana - Rom

Tabula Peutingeriana – Einzelanzeige

Toponym TP (aufgelöst):

Haci

Name (modern):

 

Bild:
Zum Bildausschnitt auf der gesamten TP
Toponym vorher
Toponym nachher
Alternatives Bild ---
Bild (Barrington 2000)
Bild (Scheyb 1753) ---
Bild (Welser 1598) ---
Bild (MSI 2025) ---
Pleiades: https://pleiades.stoa.org/places/98937
Großraum:

Oberhalb Rhein/Donau

Toponym Typus:

Ethnikon

Planquadrat:

1A1 / 1A2

Farbe des Toponyms:

schwarz/rot

Vignette Typus :

---

Itinerar (ed. Cuntz):

 

Alternativer Name (Lexika):

 

RE:

 

Barrington Atlas:

Chauci (10 D3)

TIR / TIB /sonstiges:

 

Miller:

[C]Haci

Levi:

 

Ravennat:

 

Ptolemaios (ed. Stückelberger / Grasshoff):

Καῦχοι οἱ Μικροί (2,11,11; 2,11,16); Καῦχοι οἱ Μείζους (2,11,11; 2,

Plinius:

 

Strabo:

 

Autor (Hellenismus / Späte Republik):

 

Datierung des Toponyms auf der TP:

---

Begründung zur Datierung:

 

Kommentar zum Toponym:

Nach Strabo (7, 1, 3 [291]. 4 [292]), Plinius (nat. 4, 96-100) und Tacitus (Germ. 30-36) würde man in einer Aufzählung der Germanenstämme die Chatti, Chauci, Chasuarii, Chamavi, Angrivarii, Dulgubnii, Frisii, Cherusci erwarten, wobei der Entstehungsgeschichte der Tabula Peutingeriana entsprechend immer auch spätere Überarbeitungen in Form von Zusätzen oder Tilgungen von nicht mehr existierenden oder unbedeutend gewordenen ethnischen oder miteinander verbündeten Gruppen in Betracht zu ziehen sind.
Kommentar: Das erstgenannte Ethnonym ist wahrscheinlich mit den Chauci zu gleichen. Auf der Tabula Peutingeriana wird das Ethnonym (scheinbar?) falsch mit HACI wiedergegegeben, Talbert hat offenbar das ganz dicht an der Küstenlinie platzierte C nur zu der dritten, direkt oberhalb des Rheins platzierten Zeile gezogen und liest daher HACI (https://www.cambridge.org/us/talbert/talbertdatabase/TPPlace2839.html). Meines Erachtens und wie bereits von Miller erwogen (ItMiller 612) kann es aber zugleich mit dem ersten Ethnonym in der obersten Zeile verbunden werden, was von dem Schreiber vielleicht sogar als besondere graphische Finesse gedacht ist (wenn man hier nicht einfach nur Platzgründe in Anschlag bringen will).
Plinius (nat. 4, 96) und Tacitus (Germ. 2) zählen die Chauci zusammen mit den anderen Germanenstämmmen (Kimbern, Teutonen, Angeln, Sachsen, Friesen) zur gens Inguaenonum. Strabo kennt sie unter dem Ethnoym Καῦκοι (Strab. 7, 1, 3 [291]), andere Varianten sind z.B. Καῦχοι (Ptol. 2, 11, 11), Cauchi (Vell. 2, 106; Tac. ann. 11, 18. 19: Chauci; hist. 4, 79. Suet. Claudius 24; SHA Did. Iulian. 1, 7) und Cauci (Hist. Aug. Did. Iulian. 1, 7; hierher wohl auch Claudian cons. Stilich. 1, 225 und Eutrop. 1, 379). Nach der Unterwerfung der Chauci durch Drusus 11 v.Chr., vgl. Cass. Dio 54, 32) führten die Römer gegen sie mehrere Feldzüge (z.B.nach deren Beteiligung am Bataver-Aufstand). Die Chauken lebten beidseitig der unteren Weser und mussten dem neuen politischen Oberherrn Hilfstruppen stellen (Tac. ann. 1, 60: Chauci); sie waren im 1. Jh. n.Chr. also östlich der Frisii ansässig, wo sie ein riesengroßes Territorium (immensum terrarum spatium) besessen hätten (Tac. Germ. 35: Chauci). In der Spätantike dehnten sie sich aber offenbar viel weiter nach Westen bis an den Rhein aus (Claudian cons. Stilich. 1, 225).
Das zweite Element in dieser ersten von insgesamt drei Zeilen mit der Nennung verschiednener Gruppierungen dürften die Chattuarii sein. Sie waren ein rechtsrheinischer Stamm im Maas-/Rheingebiet. Über die Wohnsitze der Chauci, Chatti und Chatuarii scheint bereits in der Antike Unsicherheit bestanden zu haben (Ihm, Chatti). Wie z.B. auch die Chamavi und Bructeri, Amisvarii usw. zählten sie zur Stammeskonföderation der Franken und lebten in Südfriesland (Strab. 7, 1, 3 [291]. 4 [292]: Χαττουάροι; Vell. Pat. 2, 105: Attuarii; Tac. Germ. 34: Chasuarii; Ptol, 2, 11, 22: Κασουάριοι; Cass. Dio: Χαττουάροι 54, 32?; Veroneser Völkertafel 13, 21 Seeck 251: Gallovari; vgl. auch 15, 6 Seeck 253: Casuariorum). Ebenso wie gefangene Bructeri, Usipi und Cherusci wurden sie 17 n.Chr. im Triumph des Germanicus mitgeführt (Tac. hist. 2, 41; vgl. Strab. 7, 1, 4 [292]: Χαττουάροι). Im 4.Jh. nennt Ammianus Marcellinus sie als Teilverband der Sueben (Amm. 20, 10, 2: Atthuarii).
Das dritte Element in dieser Zeile ist wohl eine verstümmelte Form des Ethnonyms Angrivarii bzw. Agrivarii (Tac. ann. 2, 8. 19. 22. 24. 41: Angrivarii; Ptol. 2, 11, 16: Ἀνγριουάριοι [Ἀγριουάριοι]; Veroneser Völkertafel 13, 13 Seeck 251: Angri Angriuari) oder - weniger wahrscheinlich, da die Existenz dieses in Tacitus’ Germania nicht genannten und ab dem 4.Jh. zu den Franken gerechneten Volkes ab dem späteren 1.Jh. n.Chr. sehr fraglich ist - Amsivarii bzw. Ampsivarii (Strab. 7, 1, 3 [291]. 4 [292]: Καμψ[ι]ανοί / Ἀμψ[ι]ανοί [vgl. zusammenfasssend zur Problematik dieser Gleichsetzung vgl. Reichert, in: RGA 16, 215; Radt, Strabons Geographika, Kommentar, 235]; Tac. ann. 13, 55. 56: Ampsivarii; Iul. Hon. 26A [Riese 40]: Amisvari gens; Veroneser Völkertafel 13, 12 Seeck 251: Amsiuari; Not. Dign. Occ. 5, 40. 188; 6, 70: Ampsiuarii; Sulpicius Alexander im Zitat in Greg. Tur. 2, 9: Ampsivarii). Die Agrivarii und die Chamavi seien, so Tacitus (Tac. Germ. 33), zu seiner Zeit die direkten Nachbarn der Chatten; ihre Wohnsitze hätten sie beidseitig der mittleren Weser und seien Nachbarn der Chauken, Am(p)sivarier und Cherusker. Als Elemente der ersten Zeile dürften also die Ethnonyme Cha(u)ci, (Chas)uarii, (Angri)varii oder (Am[p]si)varii zu rekonstruieren sein.
Die Chatti, von Strabo zusammen mit den Chattuarii und Cherusci genannt (Strab. 7, 1, 3 [291]. 4 [292]: Χάττοι), von Tacitus „jenseits“ (ultra) der Bataver platziert (Germ. 30f.) und von Ptolemaios (2, 11, 23: Χάτται [Λάτται] / Χαῦτται) als benachbarte Stämme die Sueben und Chattuarier geführt, sind auf der Tabula Peutingeriana offenbar nicht eingetragen. Das ist angesichts der vergleichsweise guten Bezeugung dieser Gruppe erstaunlich (vgl. z.B. auch Vell. 2, 109; Plin. nat. 4, 28; Tac. ann. 13, 56f.: Chatti; Cass. Dio: Χάττοι; Oros 6, 21, 15; Chatti; Veroneser Völkertafel 13, 16 Seeck 251: Cati; Sulpicius Alexander im Zitat in Greg. Tur. 2, 9: Catthi), zumal Tacitus sie noch einmal ausführlich in seinem Chatten-Exkurs (Germ. 30-35) beschreibt. - Vgl. auch CHAMAVI· QVIe˙LPRANCI· (Chamavi), BVRCTVRI· (Bructeri) und CRHe˙PSTINI· (Cherusci).

Kommentar (Talbert):
Note that Haci (and Vapii after it), both names in red, are each followed by a stop in black. By contrast, the third name in succession (Varii) and its stop are both in red.

Miller, Itineraria, Sp. 612:
[C]Haci (Es heißt Haci, aber c könnte auch doppelt zu nehmen sein, so dass Chaci zu lesen wäre) statt Chauci (Ho und LV, Tac), Cauchi (Pt (siehe Abh. von Haupt in Haupts Zeitschr. f. D. Altertum. III. Bd. S. 189 ff. Leipzig 1843)). Während des Markomannenkrieges unter Markus musste der Legat der Belgica den Landsturm gegen die Chauci aufbieten (es war wohl ein Piratenzug); sie haben die Nordküste früher oder später oft heimgesucht.

Datierung (Barrington):
Chauci - Roman (RGermAlt)

RE: Chauci. Nach Unterwerfung der Friesen zog Drusus gegen das germanische Volk der Ch. (Dio LIV 32; vgl. Liv. epit. 140). Im J. 5 n. Chr. wurden sie den Römern botmässig (Vell. Pat. II 106 receptae Cauchorum nationes); wir finden daher bei ihnen wie bei den Friesen römische Besatzung (Tac. ann. I 38 in Chaucis ... praesidium agitantes vexillarii discordium legionum); wie die Friesen stellten auch sie den Römern Hülfstruppen (Tac. ann. I 60 Chauci cum auxilia pollicerentur. II 17 a Chaucis inter auxilia Romana agentibus. II 24). Unter Tiberius scheint das schwer zu schützende Chaukenland aufgegeben worden zu sein (Mommsen R. G. V 111). Seit der Zeit des Claudius treten die Ch. den Römern feindlich gegenüber. Im J. 41 musste der Statthalter P. Gabinius Secundus eine Expedition gegen sie unternehmen, die ihm den Ehrennamen Chaucius einbrachte (Suet. Claud. 24 Cauchius Hss., vgl. Dio LX 8). Sechs Jahre später brandschatzten sie sogar mit ihren leichten Piratenschiffen die gallische Küste (Tac. ann. XI 18. 19. Dio LX 30). Domitius Corbulo wusste ihren Führer Gannascus, einen geborenen Cannenefaten, unschädlich zu machen, aber an einer nachdrücklichen Züchtigung des Volkes hinderte ihn Claudius, der Befehl gab, alle römischen Besatzungen vom rechten Rheinufer zurückzuziehen (Schiller Gesch. d. röm. Kais. I 322f. Mommsen R. G. V 114f.). Dass die Macht des Volkes im Wachsen begriffen war, zeigt auch der Umstand, dass sie die Amsivarier aus ihren Sitzen vertreiben konnten (Tac. ann. XIII 55). Im batavischen Kriege kämpften sie wieder gegen die Römer (Tac. hist. IV 79. V 19). – Die Ch. gehörten zu den bedeutenderen germanischen Völkern. Vell. Pat. II 106 hebt ihre zahlreiche und kräftige Jugend hervor, Tacit. Germ. 35 rühmt ihre Macht und Kriegstüchtigkeit, daneben ihre Besonnenheit und Mässigung: tam immensum terrarum spatium non tenent tantum Chauci, sed et implent, populus inter Germanos nobilissimus quique magnitudinem suam malit iusticia tueri. sine cupiditate, sine impotentia, quieti secretique nulla provocant bella, nullis raptibus aut latrociniis populantur. id praecipuum virtutis ac virium argumentum est, quod, ut superiores agant, non per iniurias assequuntur; prompta tamen omnibus arma ac si res poscat exercitus, plurimum virorum equorumque, et [2202] quiescentibus eadem fama – eine Schilderung, mit welcher die des Plin. n. h. XVI 2ff., der das Land dieser misera gens in den düstersten Farben, aber wahrheitsgetreu malt, scharf contrastiert (Zeuss Die Deutschen 140f. Schweizer-Sidler zu Tacit. a. O.). Auffallend ist die Stellung, welche Plin. IV 101 dem Volke anweist: in Rheno autem ipso ... nobilissima Batavorum insula et Cannenefatium et aliae Frisiorum, Chaucorum, Frisiavonum, Sturiorum, Marsaciorum, quae sternunter inter Helinium ac Flevum. In Wirklichkeit sassen die Ch. östlich von den Friesen an der Nordseeküste zwischen Ems und Elbe. Und zwar waren sie geschieden in ,grosse‘ und ,kleine‘ Chauken (Plin. n. h. XVI 2 gentes ... sunt in septentrione visae nobis Chaucorum, qui maiores minoresque appellantur). Ptol. II 11, 7 (vgl. II 11, 9) setzt die kleinen (Καῦχοι οἱ μικροί) nach den Friesen an von der Ems bis zur Weser, die grossen (Καῦχοι οἱ μείζους) östlich bis zur Elbe. Zeuss (Die Deutschen 139) möchte die Stellung umkehren, da Geschichte und Localität die westliche Abteilung als die grössere zeigt; Tac. ann. XI 19 (missis qui maiores Chaucos ad deditionem pellicerent, doch wohl die nächsten Nachbarn der Friesen) spricht für diese Annahme. Nach Tac. Germ. 35 hätte sich das Gebiet der Ch. südlich bis zu den Chatten erstreckt, eine Angabe, die bezweifelt werden darf (Zeuss a. O. 140. C. Müller Ausg. des Ptol. I 257). Auch zu Anfang des 3. Jhdts. finden wir die Ch. noch als Bewohner des inneren Germaniens (Hist. Aug. Did. Iulian. 1, 7 Belgicam sancte ac diu rexit. ibi Cauchis, Germaniae populis, qui Albim fluvium accolebant, erumpentibus restitit). Später scheinen sie sich mehr nach Westen ausgedehnt zu haben, denn bei Claudian cons. Stilich. I 225 erscheinen sie geradezu als Anwohner des östlichen Rheinufers (Zeuss a. O. 382). Dann verschwinden sie aus der Geschichte. – Der Name wird bei den Autoren verschieden überliefert. Chauci ist wohl die beste Lesart (zur Deutung s. Zeuss a. O. 138. Schweizer-Sidler zu Tac. Germ. 35), die die Hss. des Tacitus an den meisten Stellen bieten, ebenso Plin. IV 101, ἐς τὴν Χαυκίδα Dio LIV 32, Chaci die Tab. Peut. (Desjardins Table de Peut. 3. Müllenhoff D. A. III 313); dagegen Καῦκοι Strab. VII 291; Cauci Plin. XVI 2. 5. Tac. ann. XI 19; hist. V 19 und ferner Cauchi Vell. II 106. Tac. a. XI 19; hist. IV 79. Suet. Claud. 24. Hist. Aug.; Καῦχοι Ptol. und Dio LX 30 (LX 8 ist Καύχους aus Μαυρουσίους hergestellt). Bei Lucan. I 463 ist Cǎȳcos, bei Claudian cons. Stilich. I 225 Cǎūco, in Eutrop. I 379 Cǎūcis überliefert. Bei Zosim. III 6 steht Κουάδους, was nicht in Καύχους (Zeuss a. O. 382), sondern wohl in Χαμάβους zu ändern ist (Riese Rhein. Germanien 286. Müllenhoff D. A. ΙΙΙ 226). Vgl. auch J. Grimm Geschichte der deutschen Sprache ΙΙ³ 466ff.

[Ihm. ]

Literatur:

Miller, Itineraria, Sp. 612;

Zu den Chauci vgl. Maximilian Ihm, in: RE III / 2, 1899, 1899, 2201f. s.v. Chauci; Karlheinz Dietz, in: DNP 2, 1997, 1112 s.v. Chauci. - Zu den Chattuarii vgl. Maximilian Ihm, in: RE III / 2, 1899, 2196 s.v. Chasuari(i); Friedrich Kauffmann, Deutsche Altertumskunde, 245f. 393; Gerhard Mildenberger / Günter Neumann / Harald von Petrikovits, in: RGA 4 (2. Aufl.), 1981, 391-393 s.v. Chattwarier, Wiederabdruck in: Günter Neumann, Namensstudien zum Altgermanischen. Herausgegeben von Heinrich Hettrich / Astrid van Nahl, Berlin 2008, 323f.; Karlheinz Dietz. in: DNP s.v. Chattuarii; Michael Schmauder, The Relationship between Frankish gens and regnum: A Proposal based on the Archaeological Evidence, in: Hans-Werner Goetz/Jörg Jarnut/Walter Pohl (Hrsg.), Regna et Gentes. The Relationship between Late Antique and Early Medieval Peoples and Kingdoms in the Transformation of the Roman World, Leiden 2013 (= Transformation of the Roman World 13), 271-306, hier 276; Frans Theuws, ‚terra non est‘: Zentralsiedlungen der Völkerwanderungszeit im Maas-Rhein-Gebiet, in: Heiko Steuer/Volker Bierbrauer (Hrsg.), Höhensiedlungen zwischen Antike und Mittelalter von den Ardennen bis zur Adria, Berlin 2008 (= Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 58), 765-793. - Zu den Angrivarii vgl. Maximilian Ihm, in: RE I / 2, 1894, 2192f. s.v. Angrivarii; Reinhard Wenskus, in: RGA 1, 1973 (2. Aufl.), 333 s.v. Angriwarier; Karlheinz Dietz. in: DNP s.v. Angrivarii; Morten Hegewisch, Von Leese nach Kalkriese. Ein Deutungsversuch zur Geschichte zweier linearer Erdwerke, in: Ernst Baltrusch/Morten Hegewisch/Uwe Puschner/Christian Wendt (Hrsg.), 2000 Jahre Varusschlacht. Geschichte - Archäologie - Legenden, Berlin/Boston 2012, 177-210, 179f.; Reinhard Wolters, die Römer in Germanien, ???. - Zu den Ampsivarii vgl. Maximilian Ihm, in: RE I / 2, 1894, 1982f. s.v. Amsivarii; Theodor von Grienberg, in: RE S 3, 95???; Reinhard Wenskus, in: RGA 1, 1973 (2. Aufl.), 257 s.v Amsivarier; Karlheinz Dietz. in: DNP s.v. Am(p)sivarii; Hermann Reichert, in: RGA 16, 2000 (2. Aufl.), 215 s.v. Kampsianoi; Klaus-Peter Johne, Die Römer an der Elbe. Das Stromgebiet der Elbe im geographischen Weltbild und im politischen Bewusstsein der griechisch-römischen Antike. Berlin 2006, 193; Stefan Rad (Hrsg.), Strabons Geographika. Mit Übersetzung und Kommentar, Band 6: Buch V-VIII, Kommentar, Göttingen 2007, 235; Klaus Tausend: Im Inneren Germaniens. Beziehungen zwischen den germanischen Stämmen vom 1. Jh. v. Chr. bis zum 2. Jh. n. Chr., Stuttgart 2009 (= Geographica Historica 25), 34. - Zu den Chatten vgl. Maximilian Ihm, in: RE III/2, 1899, 2199-2201 s.v. Chatti; Wolfgang Jungandreas/Günter Neumann/Harald von Petrikovits, in: RGA 4 (2. Aufl.), 1981, 377-381, s.v. Chatten, Wiederabdruck in: Günter Neumann, Namensstudien zum Altgermanischen. Herausgegeben von Heinrich Hettrich/Astrid van Nahl, Berlin 2008, 322f. - Zu den Ripuarii vgl. Hans Kuhn, Das römische Kriegswesen im germanischen Wortschatz, in: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 101, 1972, 13-53, hier 23-26, Wiederabdruck in: Ders., Kleine Schriften. Aufsätze und Rezensionen aus den Gebieten der germanischen und nordischen Sprach-, Literatur- und Kunstgeschichte, herausgegeben von Dietrich Hoffmann. Vierter Band: Aufsätze aus den Jahren 1968-1976, Berlin 1978 (= Kleinere Schriften zur Sprach-, Literatur- und Geistegeschichte), 23-60; Ders., Das Rheinland in den germanischen Wanderungen II, in: Rheinische Vierteljahresblätter 38, 1974, 1-31, hier 20-23, Wiederabdruck in: Ders., Kleine Schriften. Aufsätze und Rezensionen aus den Gebieten der germanischen und nordischen Sprach-, Literatur- und Kunstgeschichte, herausgegeben von Dietrich Hoffmann. Vierter Band: Aufsätze aus den Jahren 1968-1976, Berlin 1978 (= Kleinere Schriften zur Sprach-, Literatur- und Geistesgeschichte), Berlin 1978, 489-522; Matthias Springer, Gab es ein Volk der Salier?, in: Dieter Geuenich / W. Haubrichs / J. Jarnut (Hrsg.), Nomen et Gens. Zur Aussagekraft frühmittelalterlicherPersonennamen, Berlin 1997 (= Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 16), 58-63, hier 60; Ders., Riparii - Ribuarier - Rheinfranken nebst einigen Bemerkungen zum Geographen von Ravenna, in: Dieter Geuenich (Hrsg.), Die Franken und die Alemannen bis zur „Schlacht von Zülpich“ (496/497), Berlin 1998 (= Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 19), 200-269; Ders., in: RGA 24 (2. Aufl.), 2003, 569-573 s.v. Ribuarier; Horst W. Böhme, Gallische Höhensiedlungen und germanische Söldner im 4./5. Jahrhundert, in: Heiko Steuer / Volker Bierbrauer (Hrsg.), Höhensiedlungen zwischen Antike und Mittelalter von den Ardennen bis zur Adria, Berlin 2008 (= Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 58), 71-104.

   [Standard-Literatur-Liste im PDF-Format]

Letzte Bearbeitung:

04.05.2026 10:51


Cite this page:
https://www1.ku.de/ggf/ag/tabula_peutingeriana/einzelanzeige.php?id=1989 [zuletzt aufgerufen am 16.05.2026]

Impressum Datenschutzerklärung